Sonderseite Corona-Virus-Pandemie

Covid19-Krise – wie ich die Lage einschätze

 

Die Erkrankung:

Virale Infektion mit noch nicht genau bestimmbarer Inkubationszeit, Symptomen ähnlich der Influenza, eher die tiefen Atemwege befallend, besonders belastend für Menschen im höheren Lebensalter und/oder mit vorbestehenden Organerkrankungen. Wohl in den meisten Fällen folgenlose Ausheilung (restitutio ad integrum). Der Streit unter den Virologen erweist sich als Misstrauen erweckender und Angst erregender Umstand, der in der Öffentlichkeit nicht ausgetragen werden sollte. Nur wissenschaftlich gesicherte Statistiken und Schlussfolgerungen sollten den Medien zur Verfügung gestellt werden.

 

Die bisherigen Maßnahmen (Zeitdauer nicht absehbar) der Regierungen zum Infektionsschutz sind:

 

Hygieneregeln:

Händedesinfektion bzw. Händewaschen

Niesen und Husten in die Armbeuge

Tragen von Mundschutz im Umgang mit Gefährdeten

Schutzkleidung bei Kontakt mit Infizierten

Körperabstand 1,5 m

 

 

Containment:

Ausgangsverbot

Arbeitsverbot (Geschäfte usw. außer Lebensmittel)

Versammlungsverbot

Reiseverbot

Kontaktverbot

 

 

Die Behandlung der Erkrankung:

-        Quarantäne

-        Symptomatisch bei leichten Symptomen

-        Stationär bei Atemproblemen

-        Beatmung

-        Medikamentenversuche ohne Evidenz (ohne nachgewiesene Wirksamkeit)

 

All diese Maßnahmen haben auch erhebliche Nebenwirkungen, die aus meiner Sicht unbedingt zu beachten sind (danach fragt der Patient auch sonst den Arzt oder Apotheker):

Die Nebenwirkungen der Containment-Maßnahme sind:

Gesundheitliche Schäden durch

– Vereinsamung

– Verschlechterung psychiatrischer Erkrankungen durch Angst und Einsperrung

– Verängstigung der gesamten Bevölkerung durch Bilder, Zahlen und Statistiken, die den Maßstäben einer korrekten wissenschaftlichen und journalistischen Arbeit  widersprechen.

Beschneidung der Grundrechte wie:

– Art. 1(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Dies gilt auch dafür, in Würde sterben zu dürfen

im Kreis seiner Familie.

– Art. 5 (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

– Art. 8 (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

– Art. 13(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

– massive Einschränkung von Reisefreiheit, Recht auf Arbeit, Recht auf freie Berufsausübung (auch bei Ärzten und Zahnärzten!).

Die Strafandrohungen in diesem Zusammenhang verleiten zu:

- Denunziantentum wie in der DDR und im Nationalsozialismus

- Blockwartmentalität

- Schuldzuweisungen gegenüber Flüchtlingen, ‚Asylbewerbern, Menschen anderer Hautfarbe und anderer Religion.

- Bereicherung an Mangelwaren (Schutzutensilien, Desinfektionsmittel)

 

Die bisherige politische Handhabung des Infektionsproblems führt aus meiner Sicht auch zu:

- Bedrohung des Art. 20 (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

- Aushebelung des Grundgesetzes durch das Infektionsschutzgesetz

- Machtausübung ohne Kontrolle, Beendigung der Gewaltenteilung

- Wegbereitung für die Errichtung einer Diktatur (z.B. Ungarn, Polen)

- Strafrechtliche und arbeitsrechtliche Verfolgung von Menschen mit anderer Meinung

- Zensur in allen Medien

- Ächtung von Menschen in der Öffentlichkeit und in den Medien

- Verdacht auf vorgreifende Wahlkampfmaßnahmen um die beste Positionierung für die Kanzlernachfolge unter dem Mantel des Infektionsschutzes

 

Die Maßnahmen zeigen gravierende wirtschaftliche Folgen

-  Existenzbedrohung durch Verbot der Berufsausübung insbesondere für Freiberufler und Klein- bis Mittelbetriebe

-  Verschuldung des ganzen Volkes in noch nie bekanntem Maße mit extremen Belastungen für die nachfolgenden Generationen

-  Drohender Verlust der Errungenschaften der Europäischen Gemeinschaft (der Freizügigkeit des Reisens, der Arbeit, der gemeinsamen Währung)

 

Meine Schlussfolgerung:

Der Zeitpunkt und die Verhältnismäßigkeit der ergriffenen Maßnahmen geben berechtigten Anlass zu vielfältiger Kritik.

Einzelmaßnahmen sind zeitnah auf der Grundlage neuer Erkenntnisse zu überprüfen und zeitgerecht zurückzunehmen.

Das Individuum ist gebührend zu schützen und zu behandeln, ohne dass der Gemeinschaft ein unnötiges Leid und unangemessener Schaden zugefügt wird.

Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen für die Behandlung des Einzelnen (gesund oder krank) und im Rahmen der Fürsorge für das Gemeinwesen ist ohne politischen oder wirtschaftlichen Druck ständig zu prüfen und zeitnah zu korrigieren. Dazu bedarf es einer demokratische Diskussionskultur und keiner Zensur von Meinungen.

 

Liebe Patientinnen und Patienten!

In diesen Tagen wird der Eindruck erweckt, als ob das Sterben erst jetzt erfunden worden sei.

Dabei muss doch jedem Erwachsenen klar sein, dass uns bei der Geburt dieses Schicksal schon auferlegt ist. Natürlich darf das Sterben anlässlich einer persönlichen oder globalen Katastrophe (Pandemie, Flutwelle, Krieg, Unfall) uns stärker bewusst werden. Angst bis zur Hysterie ist dabei nicht der richtige Umgang mit der Erkenntnis der Endlichkeit des eigenen Seins. Wer diese Angst schürt, der hat alles andere als unsere Gesundheit im Sinn!

 

Als Rat gegen die in den letzten Wochen verbreitete Angst und Hysterie darf ich Erich Kästner (1899-1974) zitieren:

 

Wird’s besserWird’s schlimmer?”

fragt man alljährlich.

Seien wir ehrlich:

Leben ist immer

lebensgefährlich.”

 Passau, April 2020

Dr. med. Manfred Kronawitter